Infokampagne zur digitalen Medienflut

Das Freiburger Jugendhilfswerk  und der Baden Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation starten eine gemeinsame Aufklärungskampagne zum Umgang mit der digitalen Medienflut. Darin werden Eltern über die Chancen und Gefahren der digitalen Medien für Kinder und Jugendliche informiert. In vier kostenlosen Flyern wird etwa erklärt, warum Kleinkinder digitale Medien nur sehr wenig konsumieren sollten, was Jugendliche an Apps wie Instagram fasziniert und bei welchen Auffälligkeiten der Kinder Eltern professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Das Infomaterial zur Medienflut wurde für vier Altersgruppen konzipiert: für Zwei-bis Fünfjährige, für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, für Jugendliche und für junge Erwachsene. „Die Interessen der Kinder aber auch die Risiken der digitalen Medien ändern sich mit dem Lebensalter, das haben wir bei unserer Kampagne berücksichtigt. Diese Art der zielgruppengerechten Aufklärung ist einmalig in Deutschland“, erklärt Carmen Kunz, Medienpädagogin des JHW. Die Flyer sind ab sofort bei der Freiburger Fachstelle Sucht des bwlv und über das Jugendhilfswerk erhältlich. Unterstützt wird die Kampagne von der AKTION Mensch und von der BARMER in Freiburg.
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