Die verschiedenen Hilfeformen

Um eine möglichst passende Unterstützung anbieten zu können, hält die „Jugendarbeit im JHW“ vier verschiedene Hilfeformen bereit:

Integrative Soziale Gruppenarbeit (§29 SGB VIII)

In einer Gruppe lernt man mehr, als alleine. Wir begleiten Jugendliche in Gruppensettings und bereiten Situationen die sich ergeben vor- und nach. Hierfür bedarf es der wöchentlichen Teilnahme an einer sozialpädagogischen Gruppe in der Jugendarbeit sowie wöchentliche Einzeltermine mit einer zusätzlicher Fachkraft. Hier von versprechen wir uns eine Verzahnung von Einzelfallhilfe und Gruppenarbeit, Eltern- und Familiengespräche.

Erziehungsbeistandschaft (§30 SGB VIII)

Im Mittelpunkt steht der Jugendliche, seine Wünsche und Bedürfnisse sind Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Die Arbeit besteht aus regelmäßigen, wöchentlichen Treffen, diese sind individuell gestaltbar und am Hilfebedarf ausgerichtet.Zusätzlich bestehen wir auf Eltern- und Familienarbeit.

Sozialpädagogische Familienhilfe (§31 SGB VIII)

Im Gegensatz zur Erziehungsbeistandschaft wird die gesamte Familie zum Auftraggeber. Die gemeinsame Kommunikation, die Gestaltung des Alltags und die Beziehungen unter einander sind zentrales Aspekt. Die wöchentlichen Treffen sind individuell gestaltbar und am Hilfebedarf ausgerichtet. Der Einbezug der Kinder in die Hilfe erfolgt dem Alter entsprechend.

Hilfe für junge Volljährige (§41 SGB VIII)

Im Mittelpunkt steht der junge Erwachsene, seine Wünsche und Bedürfnisse sind Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Insbesondere die Verselbstständigung steht im Mittelpunkt. Die Arbeit besteht aus regelmäßigen, wöchentlichen Treffen, diese sind individuell gestaltbar und am Hilfebedarf ausgerichtet.