Streetwork in Unterküften

In diesem Modellprojekt arbeiten wir nach den Arbeitsformen und -prinzipien der „Mobilen Jugendarbeit“ (Streetwork, Einzelfallhilfe, Cliquen/Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, Freiwilligkeit, Akzeptanz, Vertrauensschutz, Parteilichkeit, Transparenz) in einer Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen in der Bissierstraße.

Das Arbeitsfeld wendet sich an Personen, die von Ausgrenzung betroffen, beziehungsweise bedroht oder sozial benachteiligt sind und von bestehenden sozialen Angeboten nicht oder nur unzureichend erreicht werden.

Durch das Projekt versuchen wir den vorhandenen strukturellen und sozialen Benachteiligungen entgegenzuwirken, die Jugendlichen in der Bewältigung ihrer Lebensphase zu unterstützen und eine soziale Integration zu ermöglichen. Um das Angebot der mobilen, aufsuchenden Jugendarbeit für alle betroffenen Jugendlichen attraktiv zu machen, bedarf es einer geschlechtersensiblen Arbeit und einer paritätischen Teambesetzung.

Unser Angebot

Wir sind dienstags von 13 Uhr – 15 Uhr im Wohnheim St. Christoph in der Herrman Mitsch Straße und montags von 16 Uhr – 18 Uhr im Wohnheim in der Kaiserstuhl Straße. Gerne sind wir für alle junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahre da und bieten anderem:

  • Beratung bei persönlichen Anliegen
  • Vermittlung  und Begleitung bei Fragen zur Wohnsituation, Schule, Beruf- und Ausbildung, Ausländerrecht etc.
  • gemeinsame Freizeitaktivitäten und Ausflüge
  • Kontakte zu Initiativen, Gruppen, Vereinen etc.